Projekte


Burgenstraße Pustertal - Imagevideo

Burgen und Festungen in bewegten Bildern: Das Imagevideo der Burgenstraße Pustertal wurde innerhalb von fünf Monaten geplant und umgesetzt. 

Brunecker Schreibwerkstatt - Seiltanz der Worte

Belletristik "Seiltanz der Worte" Buchprojekt der Brunecker Schreibwerkstatt
Seiltanz der Worte

Der Entstehungsprozess eines Buches ist immer ein spannender, vor allem wenn es für einen jungen Verein das erste Mal ist. Welches Konzept legt man zugrunde? – Wie umfangreich soll es werden? – Gibt es Reihenfolgen, gar eine Systematik oder gewährt man den Schreibern freie Hand? – Zahlreiche Fragen, die den Verantwortlichen und den Autoren durch den Kopf gingen und mit Akribie an die Arbeit gehen ließen.

 

Die Sorge um das richtige Wort, den richtigen Satz, der den Lesern zugänglich gemacht werden soll, brachte bereits Brigitte Comploj, die Referentin der Schreibwerkstatt, zum Ausdruck, als sie meinte, dass das Schreiben eine Aufgabe sei, „die man nur mit Zurückhaltung, Ehrfurcht und Respekt vor dem Wort, vor der Sprache übernehmen kann."

 

So gesehen ein Lernprozess für Autoren, die es werden wollen oder aber schon sind; denn das Sehen lernen als Voraussetzung für das literarische Schreiben erfordert die notwendige Zeit, den Einsatz und die Begeisterung, sich mit dem Wandel der Welt und der eigenen Person auseinanderzusetzen.

Umso mehr freut sich der kulturverein bruneck über die literarische Kostbarkeit, die auch Ausdruck des Dankes ist denen gegenüber, die sich als Teilnehmer auf dieses Abenteuer eingelassen haben.

 

In diesem Sinne wünscht der kulturverein bruneck allen Lesern Momente des Entspannens und des Nachdenkens, des Schmunzelns und des Genießens.

Burgenstrasse Pustertal  - Pilotprojekt

Bereits vor geraumer Zeit entstand im kulturverein bruneck die Idee, alle Burgen des Südtiroler Pustertals und Osttirols in einem grenzüberschreitendem Projekt zu organisieren und als Dachmarke "Burgenstraße Pustertal" für den Kulturtourismus umzusetzen.

 

Als Partner für ein erstes Pilotprojekt konnte  hierfür das Südtiroler Burgeninstitut gewonnen worden, das sich gerne für unterstützende Maßnahmen zur Verfügung stellte.

 

Weitere Informationen unter www.burgenstrasse-pustertal.net

Download
Burgenführer für das Pustertal
Burgenstraße+END+WEB.pdf
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Der Erste Weltkrieg - Veranstaltungsreihe

Vor fast hundert Jahren, am 28. Juni 1914 wurden der österreichische Thronfolger Franz Ferdinand und seine Frau Sophia von Hohenberg in Sarajevo erschossen. Das Attentat, ausgeführt von serbischen Nationalisten, schockte die Öffentlichkeit in Österreich-Ungarn, sodass der Ruf nach einem militärischen Vergeltungsschlag gegen Serbien immer

lauter wurde. Vor allem die Kriegstreiber um General Conrad von Hötzendorf sahen nunmehr die Möglichkeit gekommen, die aufmüpfigen Serben in ihren nationalen Bestrebungen nach Freiheit zu beschneiden und für die nächsten Jahrzehnte als potentielle Gefahr für Österreich-Ungarn auszuschalten. Mit der Rückendeckung des Deutschen Reiches erklärte man am 28. Juli 1914 den Serben den Krieg – in der Meinung, man könne die kriegerische Auseinandersetzung lokal begrenzen. Dem war aber nicht so! Russland, das sich als Schutzmacht aller slawischen Völker und damit auch der Serben verstand, ordnete die Mobilmachung an, worauf das Deutsche Reich den Russen den Krieg erklärte. Anders jedoch das Königreich Italien. Es sah keinen Grund, als Mitglied im Dreibund seine Verbündeten Österreich-Ungarn und Deutschland beizustehen, weil nach seinem Dafürhalten kein Angriff auf das Bündnis vorlag. Italien blieb also zunächst neutral, wechselte aber aufgrund des Londoner Geheimvertrags 1915 die Fronten, weil ihm darin von den Alliierten die Brennergrenze und andere Territorien zugestanden worden war.

 

Für das Land Tirol entstand daraus eine unmittelbare Gefahr, weil die regulären Truppenverbände, sprich die Tiroler Kaiserjäger und die Landwehr seit Kriegsbeginn in Galizien zur Abwehr der russischen Übermacht eingesetzt waren. In dieser schwierigen Situation führte man alle Untauglichen, alle Jungen und alle Alten in den Standschützen zusammen und verpflichtete sie, die Südgrenze des Landes zu verteidigen. Diese zog sich rund 350 km vom Ortler zur Presanella, Adamello über Judikarien zum Gardasee, querte das Etschtal zum Pasubio und der Val Sugana, stieg dann über die Lagoraikette zur Marmolata, den Drei Zinnen bis zum karnischen Kamm empor.

Tiroler Gedenkjahr - Veranstaltungsreihe

Die Französische Revolution gehört zu den wichtigsten Ereignissen in der Geschichte. Sie beeinflusste ganz Europa, propagierte und setzte die grundlegenden Ideen der Aufklärung um und führte so in ganz Europa zu heftigen Auseinandersetzungen und Aufständen. Das Land Tirol, das die französichen Angriffe aus dem Süden ab 1797 noch erfolgreich abwehren konnte, geriet zunehmend in Bedrängnis. Mit der Niederlage Österreichs in der „Drei-Kaiser-Schlacht“ bei Austerlitz 1805, wurde Tirol unter bayrische Herrschaft gestellt. Eine Reihe von Verboten, darunter die Missachtung der Tiroler Wehrverfassung, sorgten für Unmut unter der Bevölkerung.

 

Als in Tirol 1808 tausende Rekruten ausgehoben werden sollten, kam es zu Unruhen. Österreich bereitete sich auf einen neuen Krieg gegen Frankreich vor und unterstützte die Aufstände. Andreas Hofer, der Bauer und Wirt vom Sandhof im Passeier wurde 1809 zum Oberkommandanten Tirols ernannt und siegte am Bergisel dreimal. Vergebens, Österreich verlor den Krieg, und Tirol wurde neuerlich an Bayern abgegeben. Ein letzter Aufstand am Bergisel endete mit einer Niederlage.

 

Hofer wurde am 20. Februar 1810 in Mantua erschossen und ist in der Folge zum Volkshelden und zum Symbol für die Eigenständigkeit Tirols geworden.