Archiv 2015


Die letzte Signatur - Grabstätten deutscher Künstler des 20. jahrhunderts

Friedhof, Todenkult, Allerheiligen
Die letzte Signatur

"Mit 140 Beispielen dokumentiert dieses Buch in einzigartiger Fülle und Vielfalt Grabstätten wichtiger Künstler und Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts aus allen Regionen. Es sind vor allem Maler, Bildhauer, Zeichner und Meister der Druckgraphik. Hinzu kommen einige bedeutende Architekten und Fotografen."

 

Beabsichtigt ist die notwendige Ergänzung vieler Künstlerbiographien, was schließlich dem tieferen Verständnis der Werke dienen soll. Ausgangs­punkt ist die Frage: Wie sorgen Künstler, die vorrangig durch das eigene Werk überdauern wollen, für ein adäquates Erscheinungsbild der letzten Station, ihrer Grabstätte? Oder überlassen sie die Entscheidung ihren Nachkommen, der Familie, Freunden oder Kollegen? Welche Vorstellungen in plastischer, graphischer Gestaltung oder durch eine eigene Arbeit kommen in den Gräbern zur Geltung?"

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Weiterbildung im ASM: Der Waldfriedhof von Bruneck

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Tiroler Ehrenbücher - digital

In den Tiroler Ehrenbüchern sind die Namen vermisster, gefallener und verstorbener Kriegsteilnehmer aus Alt-Tirol von 1796 bis 1945 festgehalten. Sie umfassen 158 Bände. Ein Teil davon befindet sich in der Landesgedächtniskapelle im TIROL PANORAMA mit Kaiserjägermuseum. Das Tiroler Ehrenbuch soll – wie ein Denkmal – die Erinnerung an die Kriegsteilnehmer dauerhaft ermöglichen und ist als Teil zur Trauerarbeit und Bewältigung der Kriegserlebnisse der betroffenen Generation zu sehen.

 

120 Bände alleine beziehen sich auf die Zeit des Ersten Weltkriegs. Neben biografischen Daten wie Geburts- und Sterbedatum, Heimatgemeinde, Beruf und Sterbeort beinhalten die Tiroler Ehrenbücher viele Sterbe- und Andenkenbilder, in einigen Fällen sogar Feldpostbriefe oder kurze Lebensskizzen.

 

Um diese einzigartige Quelle auch einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen, hat das Land Tirol ein Projektteam mit VertreterInnen der Universität Innsbruck, des Tiroler Landesarchivs und der Tiroler Landesmuseen mit der Digitalisierung und wissenschaftlichen Bearbeitung der 120 Bände zum Ersten Weltkrieg beauftragt. Interessierte können via Internet in einer benutzerfreundlichen Datenbank in die Tiroler Ehrenbücher Einsicht nehmen bzw. darin recherchieren. Es besteht auch die Möglichkeit, zusätzliche Materialien zu den Personen in die Datenbank einzubringen.

 

Zur Datenbank geht es hier ...

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